Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
In Schöneweide ist das letzte in Berlin noch weitgehend erhaltene NS-Zwangsarbeiterlager zu besichtigen, eines von ehemals mehr als 3 000 im Stadtgebiet. Auf dem historischen Gelände, das 1943 bis 1945 für über 2 000 Menschen bebaut wurde, waren während des Zweiten Weltkrieges italienische Militärinternierte, Zivilarbeiter und Zivilarbeiterinnen aus ganz Europa sowie weibliche KZ-Häftlinge untergebracht.
Im Sommer 2006 wurde hier das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet. In sechs Baracken, von denen bisher eine als Ausstellungshaus und eine als Seminar- und Bürohaus eingerichtet sind, wird der Ausstellungs-, Archiv- und Lernort kontinuierlich weiterentwickelt. In Vorbereitung ist eine Dauerausstellung zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Berlin. Eine Bibliothek und ein Archiv befinden sich im Aufbau. Bereits ständig präsentiert werden Informationen zur Geschichte des Lagers. Zusätzlich wechseln sich thematisch bezogene nationale und internationale Gastausstellungen ab, ergänzt durch Begleitveranstaltungen und Führungen.
Anschrift und Öffnungszeiten
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide
Britzer Straße 5
12439 Berlin-Schöneweide
Telefon: (030) 6390288-0
E-Mail: schoeneweide@
topographie.de
www.topographie.de/dzsw.html
S-Bahnhof Schöneweide, ca. 10 Min Fußweg oder Buslinien Haltestelle Britzer Str.
Öffnungszeiten: | Dienstag - Sonntag 10-18 Uhr |
Eintritt: | frei |
Verschiedene | Einzelpersonen und Gruppen (Schüler und Schülerinnen, Erwachsene) |
Führungen: | Ab 15.März 2010: jeden ersten Sonntag im Monat 15:00 Uhr, auch nach Absprache, kostenlos und individuell, Dauer: 90 - 120 Min. |





