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Der Hauptmann

�ber die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist das K�penicker Rathaus nicht durch seine pr�chtige Architektur, sondern durch den Gaunerstreich eines falschen Hauptmannes Anfang des 20. Jahrhunderts. Wilhelm Voigt, der viele Jahre seines Lebens hinter Gittern zugebracht hatte, verhaftete den B�rgermeister Dr. Langerhans und den Kassenbeamten von Wiltberg. Er lie� sich die Stadtkasse mit 4000 Mark und 37 Pfennigen aush�ndigen und verschwand. Um diesen Streich auszuf�hren, hatte er zuvor bei Potsdamer Tr�dlern die Uniform eines kaiserlichen Offiziers des Garderegiments gekauft und Soldaten von der Stra�e zu seinen Diensten befohlen. Alle Welt am�sierte sich dar�ber. Unbeabsichtigt legte er damit die wilhelminische Zeit mit ihrem preu�ischen Gehorsam und ihren Untertanengeist blo�.
"Ganz anders als die tragischen Darstellungen im Film und auf der B�hne gestaltete sich das Leben Wilhelm Voigts nach seiner vorfristigen Entlassung aus dem Gef�ngnis. Durch den Verkauf seiner Biographie ("Mein Lebensbild, von Wilhelm Voigt"), die 1909 in einem Leipziger Verlag erschienen war, weitete sich sein Geldbeutel, und sein Blick ging �ber die Landesgrenzen hinaus. Im Mai 1909 erwarb er in Luxemburg Wohnrecht. In den folgenden Jahren leistete er sich Reisen nach Frankreich, Kanada, Amerika und Gro�britannien. Am 30. April 1910 hatte er in der Rue du Fort Neyperg bei Familie Blum Wohnr�ume zur Untermiete bezogen. Das Geld, das er auf Reisen beim Zirkus Barnum & Balley in Person des Hauptmanns von K�penick verdient hatte, legte er gut an, um so von der Rendite bescheiden, aber ehrlich bis zu seinem Tode am 3. Januar 1922 leben zu k�nnen
.
Sein Grab befindet sich auf dem Liebfrauenfriedhof (Cimetire Notre-Dame) in der N�he der Friedhofsmauer. Jahrelang war es Voigts Hauswirtin, Frau Blum, welche das Armeleutegrab pflegte, dann wurde dem Grab lange keine Beachtung geschenkt. Erst mitten in den Wirren des
Zweiten Weltkrieges hat ein unbekannter Spender die Grabpacht auf dem Luxemburger Friedhof verl�ngert. 1961 hat der Zirkus Sarrasani das Grab auf 15 Jahre gekauft. Vor Auslaufen des Nutzungsvertrages 1974 gingen bei der Stadt Spenden ein. Das luxemburgische Verkehrsamt hat sich 1975 f�r den dauerhaften Erhalt des Grabes eingesetzt und der letzten Ruhest�tte des Hauptmanns von K�penick einen Gedenkstein setzen lassen. (Bildnachweis: 1. Staatsbibliothek zu Berlin, Preu�ischer Kulturbesitz, Unter den Linden / 2. Landesbildstelle Berlin)

Quelle des Bildmaterials "Heimatmuseum K�penick"


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