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Stadtwanderung 6 km

S-Bahnhof K�penick.

Mandrellaplatz.
Bellevuepark.
Parkanlage Platz des 23 . April
Alt-K�penick.Rathaus.Kietz
Schlossinsel K�penick    6 km.
S-Bahnhof Spindlersfeld    8 km


Streckenverlauf

  • S-Bahnhof K�penick, linker Ausgang, Bahnhofstra�e, links in die Seelenbinderstra�e einbiegen, �ber Mandrellaplatz Seelenbinderstra�e weiter bis zur Tram- und Bushaltestelle Gelnitzstra�e
  • auf dem Mandrellaplatz Gedenkstein f�r Rudolf Mandrella, dahinter das Amtsgericht; im ehemaligen Gef�ngnisteil, Eingang Puchanstra�e, die Gedenkst�tte "K�penicker Blutwoche"
  • rechts in den Eingang zum Bellevuepark einbiegen (rote und gr�ne Markierungszeichen f�r Erpetal- und Parkwanderwege, Faltblatt Nr. 2, 10), �ber die kleine Erpebr�cke, wieder rechts dem Lauf der Erpe bis zur Friedrichshagener Stra�e folgen, vorbei am Spielplatzgel�nde, an Sport- und Kleingartenanlagen
  • Friedrichshagener Stra�e nach rechts �berqueren und den Flusslauf auf der gegen�berliegenden Stra�enseite wieder aufnehmen; �ber kleine Br�cke zum Uferweg an der Alten Spree und zur Parkanlage Platz des 23. April
  • der Uferweg an der Alten Spree l�dt zum Verweilen ein (Rastpl�tze), im Blickfeld liegt die Baumgarteninsel mit Wochenendgrundst�cken (einst Bleich- und Trockenplatz f�r W�scher); in der Parkanlage Platz des 23. April steht das aufragende Mahnmal f�r die Opfer der K�penicker Blutwoche; an der Tram-Insel das ehemalige Trafo-H�uschen
  • Parkweg bis Lindenstra�e, Lindenstra�e �berqueren, Dammbr�cke (bis 1891 Holzzugbr�cke), Stra�e Alt-K�penick Blick vom Ende des Parkweges auf die Post, die im neugotischen Stil errichtete katholische Pfarrkirche St. Joseph und ein Palais aus dem 19. Jahrhundert
  • von der Dammbr�cke (links Lindenstra�e und  Bootsverleih) Blick in Laufrichtung auf die aufragenden Bauten der Insel-Altstadt, im Westen auf den Zusammenfluss von Dahme und Spree und Spindlersfeld, im S�dwesten die Lange Br�cke, unterhalb der Dammbr�cke idyllische Rastpl�tze und Uferwege
  • Stra�e Alt K�penick bis zum Schlossplatz, links in die Gr�nstra�e
  • Alt-K�penick beginnend, links die evangelische Stadtkirche St. Laurentius, Nr. 15 das Anderson'sche Palais , das Rathaus (ein Blick ins Innere und ein Besuch des ehemaligen Kassenraumes mit der Geschichte des Hauptmannes sind lohnenswert) gegen�ber der Luisenhain (Parkanlage, sch�ne Uferpromenade, Dampferanlegestelle)
  • Kietzer Stra�e nach links �berqueren, J�gerstra�e, vorbei am Sch��lerplatz (an einigen Tagen kleiner Marktbetrieb), rechts den Alten Markt entlang bis zum gro�en Fachwerkhaus, dem Heimatmuseum (Alter Markt, Tel. 030 / 6 58 44 21), Kietz-Graben-Br�cke �berqueren
  • Landj�gerstra�e, erste Querstra�e rechts (Amtsstra�e), an der Ampelkreuzung die M�ggelheimer Stra�e �berqueren
  • Gartenstra�e geradeaus bis K�penicker Flussbad (mit Kneipe "Krokodil" � originelle Abendgastst�tte); gleichen Weg ein St�ck zur�ck, �ber schr�g links abbiegende Stra�e Kietz, links in die M�ggelheimer Stra�e, Restaurant Kietz Caf� (Terrasse mit Dahmeblick)
  • links den Uferweg am Frauentog, vorbei an der Sandsteinfigur einer W�scherin, bis zum Eingang der K�penicker Schlossinsel mit Schlosspark, Schloss (Kunstgewerbemuseum), Schlosskapelle, Schlosscaf�
  • Beenden der Stadtwanderung in der Altstadt K�penick am Schlosspark (6 km )
  • Beenden der Stadtwanderung in Spindlersfeld ( 8 km)
  • vom Schlossausgang links �ber die Lange Br�cke (Blick zur�ck auf die Wasserseite des Schlosses an der Dahme und auf die Altstadt mit dem Luisenhain - Foto -) bis zum K�llnischen Platz
  • rechts in die Gutenbergstra�e (an einigen Stellen ist das Verweilen am Dahme-Ufer m�glich)
  • geradewegs in den neu gestalteten Uferpark; Uferweg, vorbei an gro�en ehemaligen Fabrikgeb�uden: Wilhelm Spindlers "Anstalt zur chemischen Reinigung, W�scherei, F�rberei", danach Gro�reinigungsunternehmen �REWATEX�, bis Eiselenweg, links Ernst-Grube-Stra�e bis zum S- Bahnhof Spindlersfeld

Wissenswertes

K�penick
geh�rt zu den �ltesten Siedlungsgebieten Berlins. Die seit dem 18. Jahrhundert im wesentlichen unver�nderten Grundrisse der Altstadt, der Schlossinsel und gro�er Teile des Kietzes haben touristischen Wert durch die historische Bausubstanz und die bezaubernden Ausblicke auf Dahme und Spree. Gef�hrte Stadtwanderungen sind nach Vereinbarung mit dem Tourismusverein m�glich.
Die Seelenbinderstra�e, fr�her Kaiser-Wilhelm-Stra�e, tr�gt den Namen des Arbeitersportlers und Antifaschisten Werner Seelenbinder (1904 � 1944). Seelenbinder war sechsmaliger Deutscher Ringermeister im Halbschwergewicht und belegte den 4. Platz bei der Olympiade 1936. Aufgrund seiner politischen T�tigkeit wurde er 1942 von den Faschisten verhaftet und 1944 hingerichtet. Eine Gedenktafel befindet sich am Gerichtsgeb�ude Mandrellaplatz.
Das Amtsgericht am Mandrellaplatz ist um die Jahrhundertwende entstanden, erbaut in Neugotik mit Jugendstilelementen und verk�rperte die preu�ische Staatsmacht. Inmitten der Anlage vor dem Amtsgericht erinnert ein Gedenkstein an den Mann, dessen Namen der Platz tr�gt, an Rudolf Mandrella, einen katholischen Antifaschisten. Einst selbst Richter in diesem Geb�ude, konnte er die Greueltaten des faschistischen Regimes nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Seine antifaschistische T�tigkeit wurde von einem Gestapospitzel verraten. Mandrella wurde 1943 hingerichtet. Auf dem Hof des Amtsgerichtes befindet sich das ehemalige Gef�ngnis. Die unteren R�ume und Zellen waren w�hrend der K�penicker Blutwoche 1933 Folterst�tten der SA. Die K�penicker Blutwoche gilt als H�hepunkt der Verfolgung aufrechter K�penicker Antifaschisten; 500 wurden verhaftet, 91 grausam ermordet. Gegen das Vergessen wurde eine Gedenkst�tte eingerichtet.
BESUCHSZEITEN: Mo 10.00 bis 16,00 Uhr
Di und Do 10.00 bis 18,00 Uhr
Fr 10.00 bis 14.00 Uhr
Mi, Sa und So nach Vereinbarung
Tel. 030 /6 57 14 67
Der Bellevuepark ist ein ruhiger Park mit sch�nem Baumbestand. �Weinberg� hie� fr�her dieses St�ck Land und wurde dem K�penicker Hofprediger de Saint-Aubin von Prinzessin Henriette Marie geschenkt. Der heutige Name erinnert an das sp�tere Schloss Bellevue. Fontane hielt sich hier zu Studien f�r das K�penick-Kapitel seiner Wanderbeschreibungen auf.

Das Fl�sschen Erpe (Neuenhagener M�hlenflie�) schl�ngelt sich, aus dem Brandenburgischen kommend, �ber Friedrichshagen / K�penick in die Spree. Es bildet eines der wenigen erhaltenen Flie�t�ler in Berlin mit einer Vielfalt an Flora und Fauna. (Stellenweise erfolgte eine behutsame Umgestaltung des urspr�nglichen Flusslaufes unter Ber�cksichtigung des Erhalts der Kulturlandschaft.)

Der �Platz des 23. April" wurde nach dem Tag im Jahre 1945 benannt, an dem die Sowjetarmee in K�penick einr�ckte und der 2. Weltkrieg und die Jahre des Faschismus f�r diesen Stadtbezirk zu Ende waren. Auf dem Platz wurde ein Mahnmal f�r die Opfer der K�penicker Blutwoche 1933 geschaffen. 6 Meter hoch ist die zur Faust geballte Hand.

An der Kreuzung Bahnhof-/Ecke Lindenstra�e befindet sich das ehemalige Trafo-H�uschen aus dem Jahre 1903. Es lieferte f�r die erste K�penicker Stra�enbahn den Strom und steht unter Denkmalschutz. Die Post wurde 1892/93 von E. W. J. Zimmermann in fr�hbarocker Form erbaut und im Jahre 1906 erweitert.

Die Stra�e Alt-K�penick fr�her Schlo�stra�e, ist die �lteste Stra�e in K�penick. Das Haus Nr. 14 wurde um 1800 und Nr. 6 und 10 1830 erbaut. Am �ltesten Haus, Nr. 36 aus dem Jahre 1616, wurde 1994 die Sanierung abgeschlossen. Die Apotheke, jetziger Standort Alt-K�penick 22, wurde im Jahre 1683, allerdings an anderer Stelle, als Amts- und Schlossapotheke gegr�ndet.

Die evangelische Stadtkirche St. Laurentius wurde in den Jahren 1838 bis 1841 im Rundbogenstil der Schinkel-Schule erbaut.

Das Anderson'sche Palais, ein sch�ner Barockbau, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts als Wohnsitz f�r den Hofprediger St. Aubien erbaut. Den Namen erhielt das Palais durch den sp�teren Besitzer, die Familie  Anderson.

Das K�penicker Rathaus mit dem weithin sichtbaren 54 m hohen Turm wurde zwischen 1901 und 1904 in m�rkischer Backsteingotik erbaut. Am Rathaus wird die Geschichte des Hauptmanns von K�penick lebendig. Der Schuhmacher Voigt �bernahm am 16. Oktober 1906 das Kommando �ber 10 F�siliere und Infanteristen und marschierte zur Beschlagnahme der Stadtkasse ins Rathaus. Die ganze Welt spottete damals �ber den preu�ischen Untertanengeist. Die Geschichte des Hauptmanns von K�penick ist in einer Brosch�re nachzulesen, die �ber denTourismusverein Berlin Treptow-K�penick e.V zu beziehen ist.

Der Luisenhain wurde im Jahre 1908 als erster �ffentlicher Park angelegt. Zwei Jahre zuvor hatte der Kaufmann Otto Asseburg das Grundst�ck der Stadt zum Geschenk gemacht unter der Bedingung, dort eine Gr�nfl�che anzulegen und sie nach seiner verstorbenen Schwester Luise zu benennen. Dort befindet sich auch die Anlegestelle Luisenhain der Schifffahrtgesellschaften und eine bronzene Pantherkatze des K�penicker Bildhauers Heinrich Drake, die 1993 aufgestellt wurde.

Der ehemalige slawische Kietz am Ufer des Frauentogs war eine zur Burg geh�rende Dienstsiedlung. Er wurde 1375 erstmals im Landbuch der Mark Brandenburg als �vicus Kytz� erw�hnt. Durch eine Entscheidung des Hofgerichtes wurden den Kietzern im Jahre 1451 die �ewigen Fischereirechte� zuerkannt. Der Kietz wurde im 18. Jahrhundert mit 31 Hofstellen als Stra�endorf angelegt. Einige H�user, mehrfach baulich ver�ndert, sind noch erhalten. Der Kietz blieb jahrhundertelang ein Fischerdorf und wurde erst im Jahre 1898 nach K�penick eingemeindet. In der Stra�e Kietz findet der Betrachter ein sehenswertes Ensemble alter H�user vor.

Der Name Frauentog (Frauenzug) entstand der Sage nach w�hrend einer gro�en Hungersnot im Brandenburger Land, als auch die Netze der Fischer aus dem K�penicker Kietz sowohl im M�ggelsee als auch in Dahme und Spree leer blieben. Da taten sich die K�penicker Frauen zusammen und fischten heimlich nachts an einer Stelle mitten in K�penick, wo es bisher keinem eingefallen war, sein Gl�ck zu versuchen, in der kleinen Dahmebucht �stlich der Schlo�insel. Sie hatten Gl�ck, Netz f�r Netz, prall mit Fischen gef�llt, zogen sie in die Boote. Durch diesen �Frauentog� war die gr��te Not erst einmal gebannt.

Die Figur der W�scherin symbolisiert zum einen die Tradition K�penicks als �Waschk�che Berlins" (1900 gab es 400 Lohnw�schereien), erinnert zum anderen aber auch an Henriette Lustig, die 1835 am Katzengraben 16 die erste K�penicker Lohnw�scherei gr�ndete.

Besonderer Anziehungspunkt ist die K�penicker Schlossinsel mit ihrem Barockschloss und der dazugeh�rigen Schlosskapelle. Beide Bauten sowie das pr�chtige Eingangsportal zur Insel wurden 1677- 88 im Autfrag des Gro�en Kurf�rsten f�r dessen Sohn Friedrich errichtet. Das vom holl�ndischen Baumeister Rutger von Langeveld erbaute Barockschloss wird gegenw�rtig saniert und am 13. September 2003 der �ffentlichkeit wieder zug�nglich gemacht. Der Baumeister Johann Arnold Nering vervollst�ndigte das Ensemble mit der 1685 geweihten Schlosskapelle. Auf der K�penicker Schlo�insel ist bereits seit der j�ngeren Steinzeit Besiedlung nachzuweisen. Ca. 1245 entstand auf dem n�rdlichen Teil der Schlo�insel eine askanische Burganlage, dieser folgte 1558 ein Renaissanceschloss. Somit ist das Barockschloss nicht der erste repr�sentative Bau auf der Insel.

Die K�penicker Vorstadt Spindlersfeld verdankt inhre Entstehung in der zweiten H�lfte des 19. Jahrhunderts der Firma Wilhelm Spindler mit der �Anstalt zur chemischen Reinigung, W�scherei und F�rberei�. Die gro�en roten Fabrikgeb�ude pr�gen den Ort. Sp�ter wurden sie als REWATEX - Betriebsst�tten bekannt.

Fahrverbindungen

bis/ab S-Bahnhof
K�penick

S 3 Potsdam � Erkner

ab
Altstadt K�penick;
Schlo�platz
Bus 167 K�penick/M�ggelschl��chenweg � Treptow � (U-Bahnhof Hermannplatz)
Bus 360 S-Bahnhof K�penick - U-Bahnhof Rudow
Tram 60 S-Bhf Adlershof - Friedrichshagen, Wasserwerk
Tram 62 Wendenschlo� - S-Bahnhof Mahlsdorf
Tram 68 S-Bahnhof K�penick � Alt-Schm�ckwitz
ab S-Bahnhof Spindlersfeld
S10
Spindlersfeld � Birkenwerder

Alle Rechte bei:Tourismusverein Berlin Treptow-K�penick e.V


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� Tourismusverein Berlin K�penick-Treptow-e.V.