Berlin - Treptow-K�penick

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Arena - Konzert und Kulturhalle

Eichenstra�e 4, 12435 Berlin, Tel.: +49(0)30 / 533 20 30 o. 533 73 33
U-Bahn 1 (Station Schlesisches Tor), S-Bahnhof Treptower Park

Im Norden Treptows, nahe dem Zentrum und direkt an der Spree befindet sich mit der Arena der gr��te Veranstaltungsort im S�dosten und eine der angesagtesten Kultur-Locations von Berlin. In dem �kologisch sanierten Industriedenkmal (Busdepot aus 1927 von Franz Ahrens) finden bis zu 7500 G�ste bei Konzerten, Theaterauff�hrungen, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen Platz. Empfehlenswert sind auch das Clubschiff "Hoppetosse" und die Kleinkunstb�hne "Glashaus".

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Grenzwachturm der Berliner Mauer

Schlesischer Busch / Puschkinallee, U-Bahn Linie 1 (Station Schlesisches Tor),
S-Bahnhof Treptower Park, Busse

Der einzige original erhaltene gro�e Grenzwachturm der Berliner Mauer steht inmitten der wiederhergestellten Parkanlage "Schlesischer Busch" am Landwehrkanal. Er erinnert als Denkmal an die langj�hrige Teilung der Stadt.

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Treptowers und "Molecule Man"

An den Treptowers/Hoffmannstra�e, 12435 Berlin-Treptow,
S-Bahnhof Treptower Park

Der h�chste B�roturm der Hauptstadt (125 m, 30 Etagen) ist das sichtbare neue Wahrzeichen des Bezirkes. Hier entstand ein modernes Stadtquartier mit B�ros, Wohnungen, Uferpromenade, Wasserkaskade und dem "Molecule Man". Die 30 Meter hohe, in der Spree stehende Metallskulptur des amerikanischen Bildhauers Jonathan Borofsky ist auff�lligster Bestandteil der reichen Sammlung konstruktiver und konkreter Kunst der hier ans�ssigen Allianz-AG.

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Treptower Park

Puschkinallee, Stra�e am Treptower Park, 12435 Berlin-Treptow,
S-Bahnhof Treptower Park bzw. Pl�nterwald, Busse

Der Treptower Park, direkt an der Spree gelegen, ist mit ca. 160 ha nach dem Tiergarten die zweit-gr��te �ffentliche Parkanlage Berlins. Er wurde 1874 vom Lenn�-Sch�ler und damaligen Berliner Gartenbaudirektor Gustav Meyer als "erste betretbare Gartenanlage" f�r Berlin entworfen und bis 1887 realisiert. In dem englischen Landschaftspark mit seinen zahlreichen Alleen, Hainen, Wiesen, Rabatten, Teichen und Skulpturen verwirklichte Meyer seine Vision von zentrumsnaher B�rgererholung. Der Park bietet den landschaftlichen Rahmen f�r den Hafen Treptow, das Sowjetische Soldaten-Ehrenmal, die Archenhold Sternwarte, das Gasthaus Zenner und die Abtei-Insel.

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Hafen Treptow

Puschkinallee 15, 12435 Berlin-Treptow,
S-Bahnhof Treptower Park

Der modernisierte Hafen ist Sitz der Stern und Kreis Schiffahrt GmbH sowie Liegeplatz und ein Abfahrtsort f�r die Ausflugsschiffe dieser gr��ten Fahrgast-Flotte Berlins. Unmittelbar am Spreeufer gelegen bietet der Hafen am Park seinen Besuchern saisonale Gastronomie und verschiedene Veranstaltungen.
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Sowjetisches Soldaten-Ehrenmal

Puschkinallee, 12435 Berlin-Treptow, S-Bahnhof Treptower Park, Busse

Das Treptower Ehrenmal ist 1946-48 unter Verwendung von Granitplatten aus der Reichskanzlei als Gedenk-Ensemble und Friedhofsanlage f�r die in Berlin gefallenen Sowjetsoldaten errichtet worden. Es ist das monumentalste und k�nstlerisch anspruchvollste Soldaten-Ehrenmal auf deutschem Boden. Eine 70-Tonnen-Bronze-Statue �ber dem Mausoleum bildet den Blickfang.
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Archenhold-Sternwarte

Alt Treptow 1, 12435 Berlin-Treptow,
S-Bahnhof Pl�nterwald, Busse

Die nach ihrem Gr�nder benannte Sternwarte entstand w�hrend der gro�en Berliner Gewerbeausstellung 1896 und wurde zum 100. Jubil�um v�llig saniert. Sie beherbergt das bis heute l�ngste Linsenfernrohr der Welt. Mit ihren zahlreichen Veranstaltungen wirkt die Sternwarte als kosmische Bildungseinrichtung. Ein besonderes Angebot ist die "Hochzeit unterm Sternhimmel"
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Gasthaus Zenner

Alt Treptow 14-17, 12435 Berlin,
S-Bahnhof Pl�nterwald, Busse

Das historische Ausflugsrestaurant Zenner am Spreeufer wurde 1822 vom Schinkel-Sch�ler Langhans (d. J.) im Stile des Klassizismus errichtet. Es stellt mit seinem Musikrestaurant "Eierschale", einer Caf�- Terrasse und einem wasserseitigen Biergarten sowie mit zahlreichen Veranstaltungen einen attraktiven Ort guter Gastronomie und musikalischer Unterhaltung dar.

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Abtei-Insel mit Restaurant-Club "Die Insel"

Alt-Treptow 6, 12435 Berlin-Treptow,
S-Bahnhof Pl�nterwald, Busse

Diese Spree-Insel wurde bei der Gestaltung des Treptower Parks k�nstlich aufgesch�ttet und sp�ter durch die erste Stahlbetonbr�cke Deutschlands (1915/16) mit dem Festland verbunden. Die Gr�nanlagen sind Mitte der 90er Jahre vollkommen rekonstruiert worden. Das imposante Br�ckengeb�ude beherbergt heute den Club und das Caf�-Restaurant "Die Insel". Gleich nebenan liegen das attraktive Restaurantschiff "Klipper" und das touristische Wasserflugzeug, das Rundfl�ge �ber die Hauptstadt anbietet.
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Rathaus Treptow

Neue Krugalle 4, 12435 Berlin,
S-Bahnhof Pl�nterwald, Busse

Dieser imposante Verwaltungsbau wurde 1909/10 nach Entw�rfen der Architekten S��enguth und Reinhardt f�r die wachsende Gemeinde Treptow am Rande des Treptower Parkes errichtet und beherbergt neben der Bezirksverordnetenversammlung und Verwaltungseinrichtungen auch eine gro�e Galerie mit wechselnden Ausstellungen.
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Friedhof und Krematorium Baumschulenweg

Kiefholzstra�e 221, 12437 Berlin-Baumschulenweg,
S-Bahnhof Baumschulenweg, Busse

Auf dem gr��ten Friedhof Berlins finden sich zahlreiche Grabst�tten bekannter Pers�nlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Einen architektonischen H�hepunkt stellt das 1999 fertiggestellte, modernste Krematorium Europas dar - entworfen von den Architekten des Bundeskanzleramtes Axel Schultes und Charlotte Frank. Das Krematorium kann nach Anmeldung auch besichtigt werden.
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Arboretum - Botanischer Garten

Sp�thstra�e 80/81, 12437 Berlin,
S-Bahnhof Baumschulenweg, Busse, U-Bahnlinie 7 (Station Blaschkoallee)

Der Erbe des �ltesten Gewerbebetriebes in Berlin, Landes�konomierat Franz Sp�th, begann Mitte des 19. Jahrhunderts diese Sammlung von heute �ber 1200 Geh�lzarten aller Kontinente. Am Rande der einstmals gr��ten Baumschule der Welt entstand ein Botanischer Garten, der heute zur Humboldt-Universit�t geh�rt und von April bis Oktober Besuchern offen steht. Sonntagskonzerte erg�nzen das Angebot.
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Heimatmuseum Treptow

Sterndamm 102, 12487 Berlin-Johannisthal,
S-und Regional-Bahnhof Sch�neweide, Tram, Busse

Das st�dtische Geschichtsmuseum und Archiv befindet sich im ehemaligen Rathaus Johannisthal (von 1906) und tritt mit teilweise spektakul�ren Ausstellungsprojekten ("Die verhinderte Weltausstellung - Berlin 1896", "Der Teltowkanal", "Geteilte Nachbarschaft") berlinweit in Erscheinung.


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Gedenkst�tte Zwangsarbeitslager

Britzer- und K�llnische Stra�e, 12439 Berlin-Sch�neweide
S- und Regional-Bahnhof Sch�neweide

Das einzige im Komplex erhaltene Zwangsarbeitslager Berlins wurde 1942/43 errichtet. Hier waren bis Kriegsende �ber 2000 aus Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Polen und der Ukraine zwangsrekrutierte Arbeiter und Arbeiterinnen interniert, die in den benachbarten R�stungsbetrieben schufteten. Das Areal steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Informationen �ber Antifa Treptow, Kiefholzstra�e 275, 12437 Berlin. Eine Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Lagers und das System der Zwangsarbeit in der NS-Zeit.
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Stadion An der Alte F�rsterei

1.FC Union

H�mmerlingstra�e 80-88, 12555 Berlin-K�penick
Anbindung an die Alte F�rsterei hat man mit den folgenden Stra�enbahnlinien:
26, 60, 62 oder 68 Haltestelle "Alte F�rsterei"


Die gr��te nur Fu�ball-Arena Berlins liegt an der Wuhlheide in Berlin-K�penick, unweit der historischen Altstadt. Der Traditionsclub 1. FC Union Berlin tr�gt hier seit 1966 seine Heimspiele aus. Das Stadion wurde 1920 eingeweiht. Es bietet 16.600 Steh- und 1.500 �berdachte Sitzpl�tze und verf�gt seit 2000 �ber eine moderne Flutlichtanlage. Derzeit wird eine vollst�ndige Modernisierung des Stadions geplant.

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Ehemaliger Flugplatz Johannisthal - Denkm�ler der Luftfahrtgeschichte und Parkanlage

Rudower Stra�e, 12489 Berlin-Adlershof S-Bahnhof Adlershof,
(Linien S8, S9, S45, S46, S48), Tram und Busse

Gr��ere Fl�chen der "Stadt f�r Wissenschaft, Wirtschaft und Medien" geh�rten einst zum Flugplatz Johannisthal. Auf der 1909 er�ffneten Anlage starteten die ersten Motorflugzeuge Deutschlands. Seit 1912 war hier die Versuchsanstalt f�r Luftfahrt (DVL) angesiedelt, die Labore, Versuchsanlagen und Hangars baute. Sie diente w�hrend der Nazizeit der Luftr�stung Hitler-Deutschlands. Mit dem gro�en Windkanal, dem Trudelturm und dem Motorenpr�fstand sind imposante technische Denkm�ler erhalten. Sie sind heute Teil eines "Aerodynamischen Parks" auf dem Campus Adlershof der Humboldt-Universit�t mit den Instituten f�r Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik, Physik und Psychologie. Das ehemalige Flugfeld wurde zu einer 68 ha gro�en Parkanlage umgestaltet in deren Mitte sich der gesch�tzte Naturpark mit wertvollen Biotopen befindet. Umgeben ist er von Aktivzonen und einem englischen Landschaftspark, der naturnahe Erholung bietet. Der etwa 2,5 km lange Rundweg um den Naturpark geh�rt zu den beliebtesten Skaterstrecken der Stadt.
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Stadt f�r Wissenschaft, Wirtschaft und Medien ( WISTA )�

Rudower Chaussee, 12489 Berlin-Adlershof S-Bahnhof Adlershof (Linien S8, S9, S45, S46, S48) Tram, Busse

Seit 1991 entwickelt sich auf einem 4,2 Km� gro�en Areal im S�den Berlins einer der gr��ten und erfolgreichsten Hochtechnologieparks Europas. In enger Verzahnung von Wissenschaft, Wirtschaft und Medien sind mehrere tausend Arbeitspl�tze entstanden. �ber 360 technologieorientierte Unternehmen besch�ftigen ca. 3.200 Mitarbeiter, in zw�lf au�eruniversit�ren Forschungseinrichtungen arbeiten etwa 1.500 Menschen und in den sechs naturwissenschaftlichen Instituten der Humboldt-Universit�t zu Berlin sind �ber 700 Mitarbeiter (110 Professoren) t�tig und rund 7.000 Studenten immatrikuliert. Am bedeutendsten Berliner Medienstandort in unmittelbarer Nachbarschaft sind etwa 100 Unternehmen mit knapp 1.000 Besch�ftigten ans�ssig. Die Stadt f�r Wissenschaft, Wirtschaft und Medien beeindruckt Besucher auch durch historische Bauten der Luftfahrtgeschichte, moderne Architektur und den attraktiven Natur- und Landschaftspark Adlershof/Johannisthal.
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Anna-Seghers-Gedenkst�tte

Anna-Seghers-Stra�e 81, 12489 Berlin-Adlershof,
S-Bahnhof Adlershof, Tram

Am langj�hrigen Wohn- und Arbeitsort der gro�en deutschen Schriftstellerin ("Das Siebte Kreuz") entstand eine museale Gedenkst�tte und ein Dokumentationszentrum, getragen von der Archivstiftung der Akademie der K�nste und der Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz.


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Kulturzentrum "Alte Schule"

D�rpfeldstra�e 56, 12489 Berlin-Adlershof,
S-Bahnhof Adlershof, Tram, Busse

Die kommunale Kultureinrichtung mit Galerie, Bibliothek, Gastronomie und vielseitigen Veranstaltungen ist in einem sanierten neogotischen Schulgeb�ude untergebracht. Die Galerie hat sich mit Ausstellungsprojekten zu neuen Medien �ber Berlins Grenzen hinweg einen Namen gemacht.

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Bruno-Taut-Siedlung und Akazienhof

Gartenstadtweg, Am Falkenberg, Akazienhof, 12524 Berlin-Altglienicke
S-Bahnhof Altglienicke, Busse

Der namhafte Architekt Bruno Taut realisierte hier 1914/15 ein fr�hes Modell sozial engagierten und �sthetisch anspruchsvollen Wohnungsbaus. Die ungew�hnliche, aufgrund ihrer Farbigkeit "Tuschkastensiedlung" genannte Anlage, wurde vollst�ndig saniert und steht unter Denkmalschutz.
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Wasserturm Altglienicke

Schirnerstra�e 17-19, 12524 Berlin-Altglienicke
S-Bahnhof Altglienicke, Busse

Das 1906 im neogotischen Stil erbaute Geb�ude ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen des Berliner S�dostens. Der Turm hat eine H�he von 38,5 m und besitzt einen Kessel mit einem Fassungsverm�gen von 600 m�. Er steht unter Denkmalschutz und wird saniert.
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Dorfkirche Bohnsdorf

Dorfplatz 1, 12526 Berlin-Bohnsdorf
S-Bahnhof Gr�nbergallee, Busse

Die mehrfach zerst�rte mittelalterliche Kirche aus dem 14. Jahrhundert wurde 1755 durch einen Neubau ersetzt, der vielfache Ver�nderungen erfuhr. Die Kirche gilt als �ltestes Gotteshaus von Berlin-Treptow.
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Rathaus K�penick

In der �ltesten Stra�e, der fr�heren Schlo�stra�e, heute "Alt K�penick ", befindet sich das Rathaus. Der Hauptbau des K�penicker Rathauses wurde in den Jahren von 1901 bis 1904 nach Pl�nen von Hugo Kinzer und Hans Sch�tte, wie um die Jahrhundertwende h�ufig, in m�rkischer Backsteingotik mit f�nfteiligem Ziergiebel und 54 Meter hohem Turm erbaut. Das heutige Rathaus steht an derselben Stelle des Vorg�ngerbaues aus dem 17. Jahrhundert. W�hrend des Neubaues wurde es in Etappen abgerissen. Im 1 Bauabschnitt wurden die Fl�gel an der Rosenstra�e und B�ttcherstra�e, im 2. Bauabschnitt der Hauptfl�gel an der Stra�e Alt-K�penick errichtet. Die Erweiterungen des Kernbaus erfolgten in den Jahren 1926 bis 1927 durch einen kurzen Trakt in der B�ttcherstra�e, in den Jahren 1936 bis 1939 durch einen elfachsigen Trakt an der Stra�e Alt-K�penick von den Baumeistern Rendschmidt und Hennings.

�ber die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden ist das Rathaus nicht nur durch seine pr�chtige Architektur, sondern durch den Gaunerstreich des falschen Hauptmannes, des Schusters Wilhelm Voigt, der im Jahre 1906 in einer Tr�dleruniform Soldaten zu seinen Diensten befahl, den B�rgermeister verhaften lie� und mit der Stadtkasse verschwand.

Eine st�ndige Ausstellung im Erdgeschoss erinnert an die "K�penickiade" von 1906.
In einer zweiten Ausstellung wird �ber die Baugeschichte des Rathauses informiert.

Zu besichtigen sind das sch�ne Treppenhaus, der repr�sentative Ratssaal und der historische Kassenraum.

Am Eingang des Rathauses befindet sich das Hauptmann-Denkmal, das am 16. Oktober 1996 - dem 90. Jahrestag der "K�penickiade" - eingeweiht wurde. Die lebensgro�e Bronzefigur wurde nach dem Entwurf des armenischen K�nstlers Spartak Babajan in der Kunstgie�erei Sch�neiche bei Berlin gegossen. So wurde dem legend�ren Hauptmannsstreich eine, wenn auch sp�te, Ehrung zuteil.
Jeden Mittwoch und Samstag, 11.00 Uhr wird mit einer Stra�entheater-Inszenierung der Hauptmann-Garde des Tourismusvereins vor dem Rathaus das Spektakel von K�penick lebendig gemacht. (Foto)


Touristinfo K�penick

Alt-K�penick 34
12555 Berlin

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Schlossplatz

Der Schlossplatz war der erste Marktplatz der Stadt K�penick. Das alte K�penicker Amtshaus stand in der Schlossstra�e (jetzt Alt-K�penick 33). Im ersten Stock befand sich der Ratskeller.
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Barockschloss und die Schlosskapelle

Auf der Schlossinsel an der K�penicker Altstadt befindet sich das einzige original erhaltene Barock-schloss Berlin-Brandenburgs. Im Auftrag des sp�teren Preu�en-K�nigs Friedrich I. wurde es von 1680 bis 1690 auf den Resten einer Slawenburg (6. Jahrhundert) und eines Renaissanceschlosses (16. Jahrhundert) errichtet. Es diente der K�nigsfamilie als Sommerresidenz und Jagdschloss. Die von Johann Arnold Nering 1683-1685 erbaute Schlosskapelle, gilt als erster protestantischer Sakralbau der Mark Brandenburg. Besonders sehenswert: die filigranen Stuckarbeiten des italienischen Meisters Giovanni Caroveri.
Im K�penicker Schloss fand 1730 auf Weisung des Soldatenk�nigs Friedrich Wilhelm der aufsehenerregende Prozess gegen seinen Sohn und sp�teren K�nig Friedrich II. wegen Fahnenflucht statt. Seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts beherbergt es das Berliner Kunstgewerbemuseum.

Im Fr�hjahr 2004 wurde das Schloss nach 10 j�hriger Restaurierung als "Museum der Europ�ischen Raumkunst" der Stiftung Preu�ischer Kulturbesitz wieder er�ffnet.

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Fischerkietz

Der K�penicker Kietz ist eine fast vollst�ndig erhaltene Fischersiedlung. Der ehemalige slawische Kietz war eine zur Burg geh�rende Dienstsiedlung. Sie wurde 1355 erstmalig urkundlich erw�hnt. Den Kietzern wurden im Jahre 1451 durch eine Entscheidung des Hofgerichtes die "ewigen Fischereirechte" zuerkannt. Jahrhunderte lang blieb der Kietz ein Fischerdorf und wurde erst 1898 nach K�penick eingemeindet. Die Stra�e "Kietz" mit urspr�nglichem Charakter weist restaurierte, eingeschossige Fischerh�user mit Satteld�chern zwischen Gr�nderzeith�usern auf.
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Alter  Markt

Der Alte Markt bildet zusammen mit dem Futranplatz, dem Sch��lerplatz, der J�gerstra�e, der B�ttcherstra�e, der Rosenstra�e, der L�dersstra�e und dem Katzengraben den Kern der Altstadt von K�penick. Zahlreiche Geb�ude stehen unter Denkmalschutz und wurden j�ngst oder werden gegenw�rtig restauriert.
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Heimatmuseum K�penick

Das 1665 errichtete Fachwerkhaus Alter Markt 1 war ehemaliges Freigut. Seit 1992 werden hier Ausstellungen zur Heimatgeschichte gezeigt. In der N�he, in der Landj�gerstra�e 10, befindet sich die ehemalige Schmiede. Sie wurde ca. 1685 erbaut und 1992 - 94 restauriert. Es ist ein Fachwerkhaus im Typus eines barocken Kleinb�rgerhauses mit barocken Traufbalken an der Stra�enfassade. Die Schmiede, einschlie�lich Blasebalg, ist heute noch funktionsf�hig.
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Alter Markt 4

Das Geb�ude wurde 1683 im barocken Stil erbaut (restauriert 1992 - 93) und war das Wohnhaus der Henriette Lustig
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Futranplatz

(ehem. Friedrich-Wilhelm-Platz) war ab 1699 Friedhof, dann Marktplatz. Der Platz ist benannt nach Alexander Futran, der von den Kapp-Putschisten hingerichtet wurde; ihm ist das Denkmal gewidmet.


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Stra�e Freiheit

"Freiheit" und "Katzengraben" wurden um 1700 f�r die aus Frankreich kommenden Hugenotten aufgesch�ttet. Der Name stammt von der anf�nglichen Steuerbefreiung der hier angesiedelten Religionsfl�chtlinge. Es entstanden Werkst�tten aus denen Textilbetriebe und W�schereiunternehmen wuchsen sowie Wohn-, Gesch�fts- und Verwaltungsh�user. In der Freiheit stand die K�penicker Synagoge (erbaut 1910) die w�hrend der Pogromnacht vom 09.11.1938 zerst�rt wurde. Eine Gedenktafel erinnert an die 1889 gegr�ndete Synagogengemeinde. Hinter den Geb�uden des ehemaligen Amtsgerichtes und der Schule hat sich die "Freiheit 15" als ein attraktives Gastronomie- und Veranstaltungszentrum an der Spree etabliert. Im Eckgeb�ude Freiheit 17 wurde seit 1866 das Lokalblatt "C�penicker Dampfboot" hergestellt. Sehenswert auch das 1905 errichtete neobarocke Hauptgeb�ude der C�penicker Bank (Freiheit 1).
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St. Laurentius-Stadtkirche

Die Kirche wurde 1838 - 41 nach einem Entwurf von Butzke im Rundbogenstil der Schinkel-Schule erbaut und wurde 1841 in Anwesenheit von Friedrich Wilhelm IV., K�nig von Preu�en, eingeweiht. Sie ist ausgestattet mit Apolda-Glocken. Die Turmuhr wurde seit dem ersten Weltkrieg nicht mehr repariert.

Vom Kirchplatz aus f�llt der Blick auf die Stra�e Alt-K�penick, die �lteste Stra�e der Stadt. Sie wurde um 1245 zwischen Dammbr�cke und Schloss angelegt und hie� fr�her entsprechend Schlo�stra�e.
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Anderson'sches Palais

Das Geb�ude wurde 1750 mit siebenachsiger Fassade im Friderizianischen Rokoko erbaut und mit einem zweigeschossigen Mansardendach bekr�nt. Das oval ausgef�hrte Treppenhaus ist mit einer besonders sch�nen Holztreppe mit geschnitztem Gel�nder ausgestattet. Prinzessin Henritte Marie lie� das Palais f�r ihren damaligen Stallmeister bauen. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts geh�rte es ihrem Hofprediger Saint Aubin. Den Namen erhielt das Palais durch die sp�teren Besitzer, die Familie Anderson.
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Luisenhain

Der Luisenhain wurde 1906 der Stadt vom Augsburger Kaufmann Asseburg geschenkt - unter der Bedingung, dass er �ffentliche Gr�nfl�che bleibt und nach seiner Schwester Luise benannt wird.

In der N�he befindet sich die ehemalige Schlossapotheke (Alt-K�penick 22), 1683 gegr�ndet und eines der �ltesten Geb�ude der Stadt.
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Ortsteil Wendenschlo�

Wendenschlo� entstand um die Jahrhundertwende als Villenkolonie K�penicks. Die landschaftlich sch�ne Lage an der Wendischen Spree zog viele Berliner und K�penicker an, um sich hier niederzulassen. Noch bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts bestand in der Senke �stlich des Vorortes eine offene Verbindung des Langen Sees mit dem M�ggelsee. Der heutige Kuhgraben ist als schmales Rinnsal das einzige �berbleibsel dieser Verbindung.


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Ortsteil Friedrichshagen

Im Osten des Stadtbezirks K�penick, direkt am M�ggelsee gelegen, befindet sich der besonders sch�ne Ortsteil Friedrichshagen. Im Jahre 1753 als Spinner- und Besenbinderdorf von K�nig Friedrich II gegr�ndet, vereinigt es l�ndliche Idylle an Feiertagen und mit reger Gesch�ftigkeit und einer bunten Kulturszene. Um die Jahrhundertwende wurde Friedrichshagen zu einem bevorzugten Villen- und Erholungsort der Berliner.
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B�lschestra�e

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie als Friedrichshagener Dorfstra�e angelegt und sp�ter bis zum Bahnhof verl�ngert. Ihr sp�terer Name war Friedrichstra�e, bis sie schlie�lich im Jahre 1947 nach dem Friedrichshagener Dichter B�lsche benannt wurde. Zu den Besonderheiten der Stra�e geh�ren:
  • die zahlreichen erhalten, einst�ckigen Kolonistenh�user aus dem 18. Jahrhundert,
  • die unter Schutz stehenden letzten 4 von ehemals 1000 Maulbeerb�umen, die 1852 zur Seidenraupenzucht angepflanzt worden waren,
  • das 1899 eingeweihte ehemalige Rathaus, das heute als Polizeirevier dient,
  • die 1903 im neogotischen Backsteinstil errichtete Christopherus-Kirche,
  • die repr�sentativen B�rgerh�user Nr. 57 und Nr. 58, Nr. 66, Nr. 87 usw.
  • der Marktplatz mit dem zum Ortsjubil�um 2003 wieder aufgestellten Denkmal f�r Friedrich II.

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Berliner B�rgerbr�u

1869 als "Lindenbrauerei" errichtet, gilt als �lteste Brauerei Berlins. Verschiedene Namen und Eigentumsverh�ltnisse haben bis heute die Nachfrage nach dem Gerstensaft nicht wesentlich beeintr�chtigt. Vorgelagert ist das Braust�bl, ein beliebtes Ausflugslokal. Das Brauereigeb�ude steht als Industriebau auf der Liste des Denkmalschutzes und ist besonders von der Wasserseite her attraktiv.
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Spreetunnel

Aufgrund des zunehmenden Ausflugsverkehrs wurde 1926/27 am s�dlichen Rand von Friedrichshagen - da wo die Spree den Gro�en M�ggelsee verl�sst - der Spreetunnel gebaut. Dieser Tunnel f�r Fu�g�nger und Radfahrer unterquert die Spree in ca. 8,5 m Tiefe, er ist 120 m lang und 5 m breit. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Friedrichshagener Anlegestelle der Stern und Kreis Schiffahrtsgesellschaft, die zu Fahrten �ber den M�ggelsee und in Richtung Innenstadt einl�dt. Die Geb�ude der Berliner B�rgerbr�u und das historische Ausflugs- und Veranstaltungsrestaurant "Br�ust�bel" befinden sich in unmittelbarer N�he.

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Der M�ggelsee

Der M�ggelsee ist der gr��te See Berlins (766,7 ha Fl�che, 4,5 km lang, 2,5 km breit und 11 m tief). Neben Wannsee und Tegeler See gr��tes Wassersportareal Berlins.
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Wasserwerk Friedrichshagen

Am Nordufer des M�ggelsees, zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf, begegnen uns zu beiden Seiten des M�ggelseedamms Geb�ude im Stil der m�rkischen Backsteingotik. Hier befindet sich das Museum im Wasserwerk Friedrichshagen. Das alte Wasserwerk Friedrichshagen ist das gr��te und �lteste Wasserwerk Berlins; es entstand von 1889 - 1893 nach Entw�rfen von Henry Gill, Erweiterungsbauten folgten 1894. Nach 90 Jahren Wasseraufbereitung und -versorgung �bernahm 1979 ein neu errichteter moderner Betrieb diese Aufgaben. In einem der alten Sch�pfmaschinenh�user befindet sich das Museum. Interessierte Besucher erhalten einen Einblick in die historische Entwicklung der Berliner Wasserwirtschaft. Jeweils im Fr�hjahr und Herbst finden im Maschinensaal, der wegen seiner Akustik besticht, Konzerte statt, die in der Berliner Kulturszene au�erordentlich beliebt sind.
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Rahnsdorf, Wilhelmshagen, Hessenwinkel und Neu Venedig

Rahnsdorf, 1375 erstmals urkundlich erw�hnt, wurde als Fischerdorf an der M�ggelspree gegr�ndet. Den Mittelpunkt des alten Angerdorfes bilden die 1887 neu errichtete Kirche und die ehemalige Dorfschule. Heute bieten zahlreiche Bootsh�user am nahen Ufer des M�ggelsees Wassersportlern gute Bedingungen. In unmittelbarer N�he entstand Ende des 19. Jahrhunderts die Villenkolonie Wilhelmshagen. Die dortige Tabor-Kirche wurde 1910/11 erbaut. Das Hauptportal ist mit dekorativer Keramiken verkleidet. Das ebenfalls zu Rahnsdorf geh�rige Hessenwinkel ist vor ca. 100 Jahren als Luftkurort am D�meritzsee gegr�ndet worden. Es ist bis heute von pr�chigen Villen im Landhausstil gepr�gt. In der Waldkapelle finden wie in den anderen Kirchen am M�ggelsee im Sommer Konzerte statt. Durch die Anlage zahlreicher Kan�le zwischen M�ggelsee und D�mritzsee wurde Mitte der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts eine Sumpflandschaft trocken gelegt. Das entstandene Gebiet mit attraktiven Wassergrundst�cken entwickelte sich zur beliebten Wochenend-Siedlung, die bald den Namen Neu-Venedig trug. Eine Bootsfahrt durch die Lagunen-Landschaft vermittelt einmalige Eindr�cke.

Mehr Infos zur Waldkapelle Hessenwinkel>>



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Strandbad M�ggelsee

Das am Nordufer des M�ggelsees gelegene Strandbad in Rahnsdorf ist neben dem Strandbad Wannsee eines der gr��ten in Berlin (1 km Wasserfront).  Als gestaltetes Bad wurde es 1912 eingeweiht. 1929/32 entstand daraus eine gro�z�gige architektonisch interessante Anlage mit Terrassen, parkartigen Elementen, vergr��ertem Strandbereich und R�umen f�r Dienstleistungen. Die "Riviera des Berliner Ostens" hatte zu allen Zeiten regen Zuspruch der Berliner und ihrer G�ste. Zu den Dienstleistungsangeboten geh�ren: Restaurants, Imbiss, Fahrradausleihe, Sauna und Surfschule, auch FKK-Anh�nger finden dort ihren Platz.

Auf der anderen Seite des M�ggelsees liegt in den m�rkischen W�ldern am Fu�e der M�ggelberge M�ggelheim.


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Ortsteil M�ggelheim

Die Entstehung des ehemals b�uerlichen Angerdorfes geht auf die friederizianische Siedlungspolitik zur�ck. 1747 wurden hier zwischen Dahme, Spree und M�ggelsee 20 protestantische Familien aus der Pfalz sesshaft gemacht. Die landschaftlich reizvolle Lage und der historische Ortskern locken auch heute noch viele Ausfl�gler und Erholungssuchende aus der Stadt. Ber�hmtheit erlangte der angrenzende See Gro�e Krampe (mit Anschluss an den Langen See, Zeuthener See und Seddinsee). Hier drehte Slatan Dudow 1931 seinen bekannten Film "Kuhle Wampe" �ber den gleichnamigen Arbeiter-Zeltplatz, der 1933 von den Nazis geschlossen wurde.
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M�ggelturm

Der alte M�ggelturm von 1889 brannte 1958 ab und wurde 1961 nach einem Entwurf (Freizeichen) eines Studentengruppe der Kunsthochschule Wei�ensee neu aufgebaut.

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Ortsteil Gr�nau

Gr�nau wurde 1749 auf Gehei� Friedrich II. von Pf�lzer Bauernfamilien als Kolonistendorf am Langen See s�d�stlich von Berlin gegr�ndet. Mit dem Bau der Bahnstrecke Berlin-G�rlitz und einer Gr�nauer Haltestelle (1866) entwickelte sich das Dorf einerseits zum Villenvorort betuchter Berliner, andererseits zum attraktiven Wirtschaftsstandort. Dazu trug die Aufnahme einer regelm��igen Dampfschiffverbindung nach Berlin erheblich bei. Die Ansiedlung von Bootsh�usern am Langen See und die Gr�ndung des "Berliner Regatta-Vereins" 1881 am Ort machte Gr�nau zu einem bedeutenden Wassersportrevier. So fanden hier 1936 die Ruderwettbewerbe der Olympischen Spiele statt. Heute dokumentiert das Berliner Wassersportmuseum die lange Tradition. Seit der Gr�nderzeit entstanden auch zahlreiche Ausflugslokale (Riviera) und noch heute lockt die reizvolle Wald- und Seenlandschaft viele Erholungssuchende nach Gr�nau. Prominentester Einwohner Gr�naus war �ber Jahrzehnte der Schriftsteller Stefan Heim.

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Regattastrecke Gr�nau

Anl�sslich der XI. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit in Berlin im August 1936 wurde die heutige Regatta-Anlage am Langen See in Berlin Gr�nau errichtet. Die Ruderwettbewerbe dieser Olympiade wurden hier ausgetragen. Nach dem II. Weltkrieg entwickelte sich die Regatta-Strecke zu einem Trainings- und Leistungszenrum des DDR-Rudersports. Mehrere Weltmeister und Olympiasieger hatten hier ihr Heimatrevier. Auch heute finden Wettbewerbe statt und wird f�r nationale und internationale Meisterschaften trainiert. Zudem gibt es auf dem Gel�nde der Regatta-Anlage attraktive Veranstaltungen. Im Erdgeschoss der Haupttrib�ne hat das Berliner Wassersportmuseum seine Heimat gefunden.
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